Innovative Kopfsache? Aber sicher!

7.01.2025 | feurio!

Sichere Kopfschutzsysteme haben einen Namen: Busch PROtective

Innovation als ständiger Antrieb
Das Unternehmen wurde 1981 von Egon Busch gegründet. Vom ersten Tag an nutzte das Team Innovationen, um den Status quo herauszufordern, egal in welchem Markt. Es begann mit Kopfbedeckungen für Motorradfahrer. Anfang der 1990er Jahre wurde ein ballistischer Helm für die Bundeswehr entwickelt. Ende der 1990er Jahre wurde das Unternehmen einer der größten Fahrradhelmhersteller Europas. 2007 spielte Busch in Zusammenarbeit mit Dräger eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung eines High-End-Helms für den weltweiten Feuerwehrmarkt.

Busch-Kunden profitieren von über 40 Jahren Forschung und Entwicklung für unterschiedliche Bedürfnisse, denn den größten Wert haben die Macher bei Busch im umfangreichen Wissen und einer beispiellosen Erfahrung auf dem Gebiet des Kopfschutzes gefunden.

Ständig anpassen, immer besser werden
2014 übernahm Edwin Busch das Steuer und ein neues Kapitel in der Geschichte des Unternehmens begann. Der neue Ansatz bestand darin, sich strikt auf den Markt der Strafverfolgungsbehörden zu konzentrieren. Innerhalb von zwei Jahren betrat Busch PROtective den Markt der Strafverfolgungsbehörden mit dem weltweit ersten nichtmetallischen VPAM3-zertifizierten Helm. 2019 waren Busch-Helme die einzigen ballistischen Helme der Welt, die die renommierte DEA-FBI-Zertifizierung für das Ballistic Helmet Protocol erhielten. Das US-Justizministerium (FBI, DEA, USMS und ATF) vertraut bei seinem Kopfschutz auf den AMP-1 TP. SWAT-Teams auf der ganzen Welt tragen Busch-Helme – auch Polizisten in Deutschland, Asien und Amerika haben ballistische Helme von Busch in ihren Autos.

Eine klare Vision und Mission
„Wir glauben an das, was wir tun, denn unsere Mission ist es, die Welt sicherer zu machen. Wir sind innovativ, weil wir unseren Kunden Schutzausrüstung bieten möchten, die Grenzen überschreitet und die Fähigkeiten unserer Kunden auf ein neues Niveau hebt. Das ist unsere Vision. Wir bleiben nah an unseren Kunden, denn sie kennen ihre Mission am besten. Unsere Kunden sind echte Menschen, die Gefahren ausgesetzt sind. Wir möchten, dass sie sicher nach Hause zurückkehren. Das ist unsere Berufung“, so Christian Jährling von Busch PROtective.

Christian Jährling beschäftigt sich schon seit den späten 90er Jahren mit modularen Kopfschutzsystemen. Das Konzept einer modularen Helmplattform für den Bereich der Feuerwehr und Hilfsorganisationen ist über Jahre gereift. Ständig hat er seine Ideen weiterentwickelt bis er im Jahre 2019 an Busch PROtective herantrat, um die Idee in ein neues Produkt umzusetzen.

Der neue Standard-Helm der Feuerwehren

Christian Jährling beschäftigt sich schon seit den 90er Jahren mit modularen Kopfschutzsystemen.

Interview mit Christian Jährling von Busch PROtective zur Entwicklung des neuen Mehrzweckhelms ATR-1

Herr Jährling, wie kam es zu der Entwicklung Ihres neuen Mehrzweckhelms?

Bis dato war es so, dass man den Feuerwehrhelm für die Brandbekämpfung in baulichen Anlagen (Innenangriff) nach EN 443 als den Standardhelm betrachtet hat. Das war sicherlich auch richtig, weil der Schwerpunkt der Feuerwehrtätigkeit auch in der Brandbekämpfung lag. Heute liegt das Aufgabenspektrum der Feuerwehr zu 95% in anderen Bereichen. Um dieser Veränderung gerecht zu werden, brauchte es eine neue Herangehensweise in Bezug auf den Kopfschutz.

Wie sieht diese neue Herangehensweise denn genau aus?

Die Basis ist eine „modulare Helm-Plattform“ und ein skalierbarer Schutz – anpassbar auf unterschiedliche Einsatzbereiche. Unterm Strich ein herausragender „Standardhelm“ für diese 95% des Aufgabenspektrums. Und für die Innenbrandbekämpfung hält man einen speziellen Helm nach EN 443 vor – in gleicher Anzahl wie schwere Atemschutzgeräte und Masken auf den Löschfahrzeugen.

Welche Schutzfunktionen können mit dieser Helm-Plattform praktisch erfüllt werden?

Jede Einsatzkraft erhält einen „Plattform“-Standardhelm. Dieser kann in Verbindung mit Zusatzkomponenten zusätzliche Schutzfunktionen erfüllen, die den gesamten Aufgabenbereich des jeweiligen Einsatzspektrums abdecken. Seit Anfang 2023 ist der Busch PROtective ATR-1 Mehrzweckhelm auf dem Markt und deckt folgende Normen ab:

  • EN 16471:2014 Wald- und Flächenbrandbekämpfung
  • EN 16473:2014 Technische Rettung
  • EN 12492:2012-04 Bergsteigerhelme
  • ISO 16073-5:2019 PSA für die Waldbrandbekämpfung – Helm
  • ISO 18639-5:2018 PSA für die Technische Rettung – Helm
  • EN 1385:2012-04 Kanu und Wassersport
  • PAS 028 Marine Safety Helmet

Welche Vorteile bietet der Helm im Detail?

Der ATR-1 wurde auf Basis anthropometrischer Daten entwickelt, und drei Helmschalengrößen decken Kopfgrößen von 48 cm bis 66 cm ab. Die meisten Hersteller setzen auf „One Size Fits All“, was im polizeilichen Einsatz von Vorteil sein kann, jedoch im Hilfeleistungseinsatz nur wenige Vorteile bietet. Auch das geringe Gewicht (unter 750 Gramm) erhöht den Langzeittragekomfort maßgeblich. Von Vorteil ist zudem das sehr niedrige Profil der Helmschale. Diese bietet denselben Schutz wie die wesentlich schwereren Dreiviertel- und Vollschalenhelme.

Welches Material kommt beim ATR-1 zum Einsatz?

Unsere Helmschale besteht aus faserverstärktem Duroplast und hat eine Zweikomponenten-Lackierung. Im Unterschied dazu sind die meisten Helme am Markt aus Thermoplast gespritzt. Die meisten Thermoplast-Helmschalen schaffen die in der Norm geforderten Prüfungen maximal bis zur –30°C Option. Duroplast schafft diese auch bis zur –40°C Option.

Welche Schutzfunktionen lassen sich zusätzlich schnell integrieren?

Hier ist bei Busch viel drin: z.B. Augen- oder Gesichtsschutzvisier, Drahtgittervisier (EN 1731), Störlichtbogen-Visier Klasse 2 durch das SCS (Speed-Connect-System). Alle Visiere sind nach EN14458:2004 zugelassen. Die Augenschutzbrillen sind mit dem Helm in Kombination zugelassen. Auch unsere Korbschutzbrillen sind alle in Kombination auf Hitze / Flammbeständigkeit geprüft. Unser Helm erlaubt die Nutzung von weiterem Zubehör durch ein offenes System wie der CRM-1 Rail und dem Universal Adapter an der Stirnseite des Helmes. Somit gehören auch Kapselgehörschutz, Stirnlampen sowie Hör-Sprechgarnituren zu starken Benefits bei Busch!

Der neue Mehrzweckhelm ATR-1 ist in vielen Farben und Ausführungen erhältlich

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